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CeBIT in Hannover: Future Parc

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Wissenschaft trifft Wirtschaft im future parc der CeBIT

CeBIT future talk im future parc

Ideen suchen Geld

In Auszügen veröffentlicht in GoingPublic Magazin 3/02
von Gerda v. Radetzky

 

Von der Idee zum Produkt – ein in der ITK-Branche besonders schneller Prozess. Auf dem Weg dorthin werden Partner gesucht, auch wenn die Pleiten der Dot-Coms das Vertrauen in Start-Ups erschüttert haben. Die CeBIT 2002 bietet Venture Capitalists und Business Angels vom 13. bis 20. März in Hannover die Chance, Produkte zu entdecken, die zukunftsfähig sind. Im „future parc“ in Halle 11 werden Interessierte fündig. Präsentiert wird Neues von der Grundlagenforschung über Anwendungen bis zu Dienstleistungen.

Lasst die Sonne scheinen! Dieses Stoßgebet mag manch Geldgeber zum Himmel schicken, wenn er das CeBIT-Gelände betritt. Ist er selbst einer der Aussteller bei „EquityWorld“ in der Bankenhalle 18, will aber die Start-Ups finden, muss er das Gelände überqueren. Warum präsentiert er sich nicht im Umfeld derer, die ihn suchen? „Unsere Zielgruppe sind hier in erster Linie andere VC-Gesellschaften, Investment-Banken oder Fachmedien. Den Kontakt zu Start-ups suchen wir selbst im Wege unseres Technologie-Scoutings,“ meint Andreas Beaucamp, Geschäftsführer der b-business partners.

Aus dem CeBIT-Schwerpunkt Forschung & Technologietransfer erwuchs der future parc mit 6.000 Quadratmetern. Fünf Wochen vor der Messe war nicht zu erfahren, wer die 400 Aussteller (siehe Interview mit Vorstand Ernst Raue) sein werden, erst rund 230 listete die Messe-Datenbank auf. Auf der Suche nach innovativen Unternehmen stießen wir auf zwei Organisatoren: das Wirtschaftsministerium (BMWi) und IT-Adentures. Wir fragten Firmen-Chefs, warum sie für Partner interessant seien (siehe Tabelle unten).

 

Futour: von der Fräsmaschine zum Fingerring

Mit Futour 2000 unterstützt der Wirtschaftsminister technik-orientierte Gründer in den neuen Bundesländern und in Ost-Berlin bis zur Vermarktung des ersten Produkts. Fünf finanziell Geförderte stellen sich beim BMWi vor.
Inteso entwickelt Anwendungen für den Telekommunikationssektor. „Wir wollen unser Netz weiter ausbauen und suchen für die Erweiterung des Aufsichtsrats oder für den Beirat erfahrene Manager aus der TK-Industrie,“ lässt Vorstand Frank Kleinkauf wissen. Mikrotechnik ist das Element der Little Things Factory. Geschäftsführer Thomas Frank sieht den CeBIT-Auftritt pragmatisch: „Er ist für mich kostenlos.“ Er erreicht „nächstes Jahr aus eigener Kraft die Gewinnzone“, doch „zur weiteren Expansion“ benötigt er „einen starken Partner“. Ein Business Angel ist für Dr. Andreas Laabs, Chef der WeltWeitBau, „interessant, um uns zu unterstützen bei der Knüpfung neuer Kontakte und der Entwicklung von Marketingstrategien“.

 

future market: vom Spin-Off zum Erfolg

Auf die Suche nach 30 innovativen Unternehmen ging Eckhart Utpadel. Der Vorstand der IT-Adventure AG, deren Mutter Knorr Capital Partner in der EquityWorld präsentiert, gewann das Bildungsministerium als Finanzier und konnte so Jungunternehmern die Präsentation auf dem „future market“ ermöglichen. Voraussetzung ist eine „gute Basis-Technologie“, ein „Wettbewerbsvorteil im Marktbereich“ und die Bereitschaft, sich „der Konkurrenz im future market zu stellen“.

Lutz-Rodrian Hetzler, Geschäftsführer der Chromedia, ist überzeugt, dass „MediaNaut ein innovatives Produkt“ ist, „das auf einen sich auf absehbare Zeit noch ausweitenden Markt abzielt und nur einen direkten Wettbewerber in den USA hat.“ Ralf Hechelmann, Geschäftsführer der Revento, meint, dass VCs investieren sollten, „um eine hohe Rendite zu erzielen“. Und Peter Weierich, Vorstand der Sympalog, sucht gerade „eine weitere Finanzierungsrunde für die spannende, zukunftsträchtige Entwicklung.“

Doch die Jungen machen es den Geldgebern schwer, nur eine der erwähnten Firmen tauchte fünf Wochen vor Beginn der Messe in der CeBIT-Datenbank auf. Bei Google erschien unter „future parc“ an erster Position das Fraunhofer Institut ISS, die Start-Ups aber fehlten. Oder messen die Jungen den jungen Medien keine Bedeutung zu?

Fazit: Ein Besuch des future parc ist für Kapitalgeber ein Muss. Neben den Präsentationen bietet der future talk hochkarätig besetzte Diskussionen, mit Themen wie „Kapital sucht Gründer – Gründer suchen Kapital“.

© Text: G. v. Radetzky, © Foto: Deutsche Messe AG

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Ausgewählte Aussteller CeBIT 2002, future parc*

Aussteller Produkt Alleinstellungs-merkmal Konkurrenz Kunden Kapitalgeber
Chromedia GmbH, München MediaNaut, System für multimediale Verbreitung komplexen Wissens in Unternehmen Einziger Anbieter in Europa 1 Wettbewerber in USA BMW, Bertelsmann, DEKRA, DaimlerChrysler, 3M ESPE Dental, HypoVereinsbank, ManagementCircle, McKinsey, Rohde & Schwarz, Siemens, WHU Koblenz u.a. k.A.
INTESO AG, Berlin;
Unteraussteller beim BMWi
VoteNow!, TeleVoting- System, das vom Moderator ad hoc eingesetzt werden kann, ohne Voranmeldung bei Telco; Stimmabgabe über Telefon, SMS, eMail, Web, WAP Produkt basiert auf neu definierten, standardisierten Schnittstellen (Parlay), in der Entwicklung weltweit nur wenige Unternehmen aktiv AePONA, Infitel, Net4Call Produkt in Entwicklung z.Zt. Verhand-
lungen mit VCs
Little Things Factory GmbH, Ilmenau;
Unteraussteller beim BMWi
System zur integrierten Gehäusung von Mikrosensoren Bullen Ultrasonics, Corning, Mikroglas, Schott Desag Produktives und einfaches Verfahren zur Herstellung feinster Mikrostrukturen in spröden Werkstoffen wie Glas, Keramik, Halbleitern Centro Nacional de Microelektronica Espagna, Clarisay, Clondiag, Conti Temic microelectronic, Fraunhofer-Institut für Biomed. Technik, hte AG, Institut für Physikalische Hochtechnologie Jena, Schott Electronic Packaging, TU-Ilmenau u.a. Gesellschafter = 25.000 Euro;
tbg GmbH = 400.000 Euro
Revento GmbH, Lindau OmniPresenter, Präsentationssoftware für PDAs Zugriff auf Daten jeden Typs per Fingertouch Margi, Synergy Solutions Compaq Sparkasse Lindau:
1,5 Mio. Euro
Sympalog Speech Technologies AG, Erlangen Sprachdialogsy steme, natürlich-
sprachlich, benutzer-
unabhängig
Freier Dialog per Telefon, beliebig skalierbar direkt keine Audi, Clarity, Financial Media Service, Meteo-Data, Siemens Business Angels, z.B. Theo Schöller
WeltWeitBau GmbH, Berlin; Unteraussteller beim BMWi PlanNet / PlanTeam-Serv er, Groupware-System für die verteilte Zusammenarbeit während des Planens und Bauens über Internet; Qualitätsmanagement-Tools Konverter und Tools für Standardform at STEP-CDS. Differenzen- Management für CAD-Daten Autodesk, Bentley, Nemetschek u.a. BMW, Daimler-Chrysler, Ed. Züblin AG, Oberfinanzdirektionen: Baden-Württemberg , Niedersachsen, Schleswig-Holstein Technologie Beteiligungsgesellschaft der DtA = ca. 0,5 Mio. Euro

* sämtliche Daten = Unternehmensangaben

© Autor G. v. Radetzky

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